Eigentlich sollte jetzt die Erzählung von Berlin folgen, aber ich kann das grad nicht… Es war toll, aber es hat gezeigt, dass dieser Sommer schon wieder nicht Leben bedeutet- sondern schon wieder viel zu viel Arbeit beinhaltet und viel zu wenig dessen, was er beinhalten sollte…
Sinniere zuviel über das Leben derzeit und die Eigenschaften von Menschen und va. wie sich alles entwickelt hat- also eine Art Erlebnisse erinnern und dann den Weg dazu aufstellen, wie es dazu gekommen ist. Schon witzig, wenn man das alles so anschaut, und auch, und das ist viel schlimmer zuzugeben, traurig und entäuschend!- Tränen rollen runter, man merkt es nicht, weil man im nächsten Moment lacht, sich Fotos anschaut oder einfach nur Gegenstände usw.
Habe jetzt mal das liebe Buch gefunden, wo meine Deutschlehrerin uns angehalten hat, aufzuschreiben, was man liest und wann und so…Irgendwie kommt mir vor, dass ich nur gelesen hab… Ziemlich schnell, ziemlich viel durcheinander und alles was so vor meine Nase kam und was verfügbar war. Und das war alles, was die Bibliotheken hergaben, was ich während meiner Pausen-arbeit in den Biblios halt an interessanten gefunden habe oder sonst irgendwo in den „hohen“ und „heiligen“ Schränken der großen Brüder.
Mich wunderts, dass die damalige Figur darunter nicht gelitten hatte. Aber das lässt die Erinnerung zu, dass ich damals(g´tt, vor wie langer Zeit war das? Gefühlte 100, gezählte 9) in ca 10 min 5 Pferde fix fertig hatte- putzen satteln, Reiter drauf… Schwerstarbeit in Konzentrat und daneben wohl oder übel offensichtlich sonst nur über Büchern gehangen… Schon komische Tage, Monate, Jahre… Ich war glücklich, waren das andere auch??? Wären das andere gewesen? Hätte ihnen etwas gefehlt? Hätten sie das gleiche Gefühlt gehabt, wie ich es hatte, wie ich in die ehrwürdige Halle der Landesbiblio getreten bin?
Mir nicht, aber im Endeffekt fühlt es sich so an, als ob da was ist, was fehlt- Susi ist tot, die Personen von damals irgendwo, die Bücher verstaubt, 100mal gelesen und doch nie so, dass es die Erinnerung sie wiedergibt, ohne Listen, ohne beschriebenem Buch.
Einfach nur eine Verkettung von Gefühlen und Merkmalen, die einem wieder kommen, wenn man zurück kommt von so einer pulsierenden Stadt und man merkt, wie man am Stand piaffiert, aber dennoch nicht wegkommt